Weggezoomt Blog

Der Reiseblog von Clemens Borkert

Von San Francisco die Küste hinunter: Die letzten Stationen in den USA

Guten Abend aus Kalifornien,

nachdem wir mit Yosemite National Park den letzten Nationalpark unserer Reise angesteuert hatten, ging es wieder mal in eine größere Stadt. San Francisco war das Ziel.

Schon die Fahrt in die Stadt war sehr ansehnlich. Wir fuhren über die etwa acht Kilometer lange San Francisco-Oakland Bay Bridge in die Stadt hinein, von dieser hatte man schon einen super Blick über die Stadt. Allerdings standen wir auch gleich wieder im Stau, für den ist San Francisco auch bekannt.

Dieses Mal übernachteten wir nicht in einem Hotel sondern in einem Hostel im Stadtzentrum, die Preise für Übernachtungen sind in der Stadt einfach zu hoch.

Am nächsten Morgen erkundeten wir die Stadt. Wir fuhren mit einem der Wahrzeichen San Franciscos, den Cable Cars. Diese Wagen sind heutzutage einmalig auf der Welt und werden nach wie vor per Handarbeit gesteuert. In den Wagen geht es die steilen Berge hoch und wieder herunter. Dabei kann man entweder im Innenraum der Bahn sitzen oder sich außen heranhängen.

Später am Tag erreichten wir das bekannteste Wahrzeichen der Stadt, die Golden Gate Bridge. Wir liefen bis zum ersten Pylonen, es war ziemlich windig und ziemlich kühl. Die Brücke ist natürlich ein beeindruckende Konstruktion.

Am nächsten Tag fuhren wir mit der Fähre einmal über die Bucht nach Sausalito, einer kleinen Stadt bekannt für seine Hausbootsiedlungen. Wir liefen am Ufer entlang und fanden die Häuser auch irgendwann. Sehr schön anzusehen.

Zurück nach San Francisco ging es dann aber nicht mit der Fähre, sondern mit dem Bus. Wir fuhren mit dem Bus einmal über die Golden Gate Bridge, was natürlich sehr schöne Blicke auf die Stadt ermöglichte. Abends gingen wir sehr gut chinesisch Essen.

Am nächsten Morgen war es dann aber an der Zeit weiterzuziehen. Erst einmal mussten wir aber aus der Stadt kommen, was sich aufgrund eines riesigen Staus über eine Stunde hinzog. Unsere Durchschnittsgeschwindigkeit in dieser Zeit lag etwa bei 2 km/h.

Doch irgendwann konnten wir uns doch befreien und bald waren wir auf dem Küstenhighway und fuhren gen Süden. Die erste Station auf unserem Weg zurück nach Los Angeles war Monterey. Wir blieben dort nur eine Nacht und fuhren am nächsten Morgen weiter.

Wir steurten als nächstes die Bixby Bridge an, eine große Bogenbrücke direkt an der Küste, die ein gutes Fotomotiv abgibt. Ein wenig südlich davon war der Highway allerdings gesperrt, da ein Erdrutsch letztes Jahr diese Route unpassierbar gemacht hatte und noch nicht repariert werden konnte. Also drehten wir um und fuhren ein wenig im Landesinneren weiter nach Süden.

Am Abend erreichten wir Pismo Beach, wo wir ein sehr schönes Hotel für eine Nacht gemietet hatten. Die Räume waren sehr stylisch, der Ort allerdings nicht so interessant. Es war nach wie vor ziemlich kühl und windig.

Am nächsten Tag hatten wir noch etwas ganz besonderes geplant. Südlich von Pismo Beach befindet sich die Vandenberg Air Force Base. Von diesem Militärstützpunkt werden Raketen ins All geschossen und tatsächlich war genau zu der Zeit, in der wir in der Region waren, ein Start geplant.

Also fuhren wir zu dem offiziellen Punkt, von den man den Start beobachten konnte. Die Rakete war eine Falcon 9 von Space X, die fünf Kommunikationssatelliten und zwei deutsch-amerikanische Forschungssatelliten ins All transportierte.

Das Wetter und die Sicht waren perfekt und um 12:47:58 Uhr hob die Rakete ab. Natürlich darf man aus Sicherheitsgründen nicht sehr nah heran, wir waren etwa 15 Kilometer entfernt. Trotzdem konnte man alles sehr gut sehen. Es gab sogar Fernseher, die Livebilder von der Rakete übertrugen. Es schauten vlt. 200 Leute von dort aus zu.

Etwa 45 Sekunden später erreicht ein auch der Lärm der Rakete, ein lautes Rumpeln. Raketen erzeugen ja einen unglaublichen Lärm.

Das ganze war auf jedn Fall ein sehr schönes Erlebnis!

Im Anschluss fuhren wir weiter nach Oxnard, unserer letzten Bleibe bevor wir uns wieder trennten. Wir verbrachten dort zwei Nächte in einer Ferienwohnung und erkundeten ein wenig den Ort.

Doch bald war der letzte Tag heran und wir machten uns auf den Weg Richtung Los Angeles, von wo unsere Flüge wieder abgehen. Wir gaben das Mietauto ab und ich begeleitete meine Eltern noch zum Flughafen. Es war an der Zeit uns zu verabschieden, wir werden uns ja eine ganze Zeit wieder nicht sehen.

Ich fliege erst morgen Abends und habe also noch eine Nacht in L.A. Ich bin in einem Hostel in Santa Monica. Morgen geht es dann wieder nach Sydney via Auckland. Dort werde ich ein paar Tage verbringen, ein paar Freunde treffen und meine nächsten Schritte in Australien planen.

Das war es also aus den USA. Ich hatte eine sehr schöne Zeit hier, die Natur ist überwältigend und auch die Menschen sind sehr nett. Allerdings freue ich mich auch schon wieder auf Australien, auch wenn ich erst einmal wieder arbeiten werde.

Bis zum nächsten Mal!

Clemens

 

Gigantische Bäume und riesige Steilwände: Sequoia und Yosemite National Parks

Guten Tag Liebe Leser,

Nachdem wir in Bakersfield eine kleine Pause von einem Tag eingelegt hatten, ging es gleich weiter zu den nächsten landschaftlichen und botanischen Highlights. Unser Ausgangspunkt, um den Sequoia National Park zu erkunden, war Three Rivers. Das ist ein kleiner Ort, welcher an einem Stausee liegt.

Das Motel in dem wir übernachteten, war direkt an diesem See und passte perfekt zu diesem ländlichen Ort. Es gab Schafe, Katzen und viele andere Tiere.

Nach einer Nacht in Three Rivers machten wir uns am Morgen in Richtung des Nationalparks auf. Das war gar nicht weit und schon bald sahen wir die ersten riesigen Sequoia-Bäume, nach denen der Park benannt ist.

Diese Bäume sind tatsächlich gigantisch und mit nichts zu vergleichen, was man bei uns in Deutschland so finden könnte. Diese Mammutbäume werden bis zu 95 Meter hoch und wachsen ausschließlich in diesem Gebiet Kaliforniens. Viele der Bäume im Nationalpark sind über 2.000 Jahre alt, sie können sogar über 3.000 Jahre alt werden.

Die Hauptstraße durch den Nationalpark schlängelt sich an unzähligen dieser Giganten vorbei, einer mehr beeindruckend als der andere.

Wir fuhren einen kleinen Abzweig entlang und kamen zu einer ganz speziellen Attraktion, einen Tunnel durch einen Stamm eines umgefallenen Sequoias. Durch diese Öffnung passt locker ein Auto hindurch. Das zeigt noch einmal die Größe dieser Bäume.

Im Anschluss unternahmen wir einen kleinen Spaziergang entlang eines Weges, der zu einer Lichtung im Wald führte, die von Sequoias umgeben war. Natürlich ein sehr schöner Ort.

Nach einer weiteren kurzen Autofahrt erreichten wir den General Sherman Tree, den größten Baum der Erde nach Volumen. Dieser Baum ist natürlich gigantisch und ein sehr interessantes Erlebnis.

Nachdem wir diesen Baum gesehen hatten, fuhren weiter durch den Rest des Natioanlparks, immer vorbei an Mammutbäumen. Am Abend verließen wir dann den Park und fuhren noch ein kleines Stückchen zu unserer Unterkunft, welche dieses mal ein bisschen anders als die sonstigen Standartmotels war.

Unsere Bleibe für diese Nacht war ein Farmhaus in der Mitte vom nirgendwo. Die Familie vermietete einige Zimmer in ihrem großen Haus. Es war alles sehr familiär und wir verstanden uns sehr gut mit den anderen Gästen, einer Familie aus San Diego und einem deutschen Paar. Wir spielten auch einige runden Billard.

Am nächsten Morgen gab es ein äußerst gutes Frühstück, welches von der Besitzerin zubereitet wurde. Doch schon bald machten wir uns wieder auf den Weg, diesmal zu einem Ort namens Sonora, welcher unser Ausgangspunkt zum Yosemite werden sollte, welchen wir am nächsten Morgen ansteuerten.

Es war noch eine etwa zweistündige Fahrt zum Park. Dort angekommen waren wir erst einmal komplett von Wolken und Nebel eingehüllt. Die Sicht war dementsprechend sehr schlecht. Auf dem Weg in das Tal bekamen wir aber die ersten guten Blicke auf die Steilwände und Wasserfälle, die diesen Park auszeichnen.

Die Wände sind etwa einen Kilometer hoch und ragen sekrecht aus dem Tal empor. Auf jeden Fall sehr spektakulär anzusehen. Wir hielten oft und machten zahlreiche Fotos. Bald jedoch ließen wir das Auto erstmal stehen und erkundeten zu Fuß ein wenig die Natur.

Es ging entlang von Flüssen und Bächen, welche sehr kaltes und klares Wasser führten. Auch die Lufttemperatur war nicht sehr warm mit etwa 13 Grad. Wir liefen zu einem See namens Mirror Lake, von wo man eine super Blick auf den Half Dome hat (wenn die Wolken mal nicht im Weg sind). Der Half Dome ist eine weitere riesige Steilwand, welche von einem Berg abgeht, der aussieht wie eine Halbkugel, daher der Name.

Von dort liefen wir wieder zurück zum Auto und fuhren noch ein kleines Stückchen zum Yosemite Village, einem kleinen Dorf, in dem man das Besucherzentrum findet. Außerdem gibt es eine kleine Galerie mit Fotografien von Ansel Adams, einem berühmten amerikanischen Fotografen, der für seine Bilder des Yosemite bekannt ist.

Dann fuhren wir wieder aus dem Tal hinaus, diesmal auch mit deutlich besserer Sicht. Wir machten noch einige Fotos und fuhren dann Richtung Sonora.

Auf dem Weg hielten wir in einem kleinen Ort an, um in einem alten Saloon zu essen.

Als nächstes geht es dann mal wieder in eine Großstadt, nämlich nach San Francisco. Unsere Erfahrungen von dort schreibe ich dann im nächsten Eintrag auf.

Ich wünsche eine schöne Woche und viel Spaß in Deutschland!

Clemens

Zion, Las Vegas und Death Valley: Drei sehr verschiedene Orte

Guten Nachmittag aus den USA,

aus dem kleinen Ort Page fuhren wir weiter zum nächsten Nationalpark. Der Name dieses Parkes ist Zion National Park. Ich hatte im Vorraus viel Gutes gehört. Wie sich herausstellte, traf dies auch zu.

Der Park sieht wieder ganz anders aus, als die anderen Orte, die wir bisher gesehen hatten. Es war eine sehr schöne Fahrt durch den Park.

Der Park war aber eigentlich nur ein kleiner Abstecher auf unserem Weg, eine Scenic Detour wie es auf Englisch heißt. Wir fuhren einmal mit dem Auto durch. Leider hatten wir nicht genug Zeit den bekanntesten Aussichtspunkt namens Angels Landing zu sehen.

Stattdessen fuhren wir weiter nach Las Vegas. Die Temperaturen hier sind natürlich sehr heiß, obwohl es erst Mai ist. Oft geht es an die 40 Grad.

Wir erreichten Las Vegas am Nachmittag und fuhren erst einmal über den Las Vegas Boulevard, auch bekannt als Strip, entlang. Schon vom Auto aus gab es sehr viel zu sehen, dazu aber gleich mehr.

Unsere Unterkunft für eine Nacht hatten wir im Luxor Hotel gebucht. Dieses Hotel ist eine riesige Pyramide, in der sich im Inneren ein riesiges Casino, Shows, Restaurants und viele weitere Dinge befinden. Es ist schon ein ziemlich beeindruckendes Gebäude. Es ist das sechsgrößte Hotel der Welt.

Abends erkundeten wir dann den Strip zu Fuß. Las Vegas ist schon ein ganz spezieller Ort. Bekannt natürlich als Spielhölle, wird es diesem Ruf auf jeden Fall gerecht. Überall findet man Casions über Casions.

Die Gebäude, die sich entlang des Strips befinden, sind alle einem bestimmten Thema nachempfunden. Das Luxor, in dem wir übernachteten, war natürlich ägyptisch angelehnt. Man kann zum Beispiel eine Sphinx finden. Weitere Städte, die nachgebaut wurden waren Rom, Venedig, Paris (inklusive Eifelturm Replika) oder New York. Alles ist natürlich auf Entertainemt ausgerichtet.

Am nächsten Morgen war es schon wieder an der Zeit, die Stadt zu verlassen. Erst gingen wir aber noch auf eine kräftige Shoppingtour in einem Outletcenter in Los Angeles. Nachdem das erledigt war, machten wir uns auf den Weg zu einem Hotel in der Mitte der Wüste.

Das Hotel lag in der Nähe zum Eingang des Death Valley National Parks, unser nächsten Ziel. Das Hotel war auf allen Seiten von Wüste umgeben, lag aber Paradoxerweise an einem See. Es gab sogar einen Pool. Außerdem war es sehr windig und man konnte in der Ferne kleinen Staubstürmen zusehen.

Am nächsten Morgen starteten wir früh zum Park, schließlich wird es da sehr, sehr heiß.

Die Landschaft im Park ist wirklich sehr karg. Wüsten kennen wir jetzt ja schon sehr gut, aber meist findet man dort noch kleine Büsche oder Kakteen. Aber nicht im Death Valley, dort ist meist einfach nur roher Stein und Sand.

Nach einer Weile erreichten wir Badwater Basin, ein Salzsee am Boden des Tales. Dieser See ist der tiefste Punkt Nordamerikas mit etwa -86 Metern. Wir parkten unser Auto und liefen ein ganzes Stückchen über den Salzsee. Es war natürlich ziemlich heiß und selbstverständlich gibt es keinen Schatten. Trotzdem fand ich es schön anzusehen.

Im Anschluss fuhren wir nach Furnance Creek, wo sich das Besucherzentrum befindet. An diesem Ort wurde die höchste Temperatur auf der Erde gemessen (56.7 Grad).

Als nächstes steuerten wir einige Sanddünen an. Wiederum eine sehr interessante neue Erfahrung.

Danach war es auch schon wieder an der Zeit, das Tal des Todes zu verlassen. Auf dem Weg heraus hatten wir aber noch mal einen schönen Blick zurück.

Die nächste Nacht verbrachten wir in Lone Pine, einem kleinen Ort mit Blick auf Mount Whitney, dem höchsten Berg der USA außerhalb Alaskas. Schon ein bisschen komisch den Schnee auf den hohen Bergen zu sehen, wenn man grade aus dem Death Valley kommt.

Am nächsten Tag fuhren wir nach Bakersfield, wo wir erstmal ein wenig ausruhen (muss ja auch mal sein). Als nächstes steuern wir den Sequoia National Park an.

Ich wünsche Allen Lesern einen schönen Tag!

Clemens

Monument Valley und Horseshoe Bend: Die nächsten naturellen Highlights

Guten Abend Liebe Leser,

nachdem wir mit dem Grand Canyon schon einen der bekanntesten Orte der USA gesehen hatten, ging es gleich weiter zu den nächsten.

Von Flagstaff aus fuhren wir etwa 280 Kilometer zum Monument Valley. Dieses Tal ist aus zahlreichen Bildern und Filmen bekannt und bestimmt hat jeder schon mal etwas davon gehört.

Die Fahrt dorthin war wieder sehr schön. Es es ging durch ewige Wüsten, riesige rote Berge und Canyons erheben sich rechts und links von einem.

Als erstes fuhren wir zum Besucherzentrum und kauften ein paar Souveniers. Dann ging es richtig los.

Durch das Tal an sich führt eine Ringstraße, welche aber nicht asphaltiert ist. Für Autos ist die Strecke  kein Problem, es wird nur sehr dreckig, da natürlich überall Staub herumfliegt.

Wir hielten an zahlreichen Aussichtspunkten an und genossen den Blick. Es ist wirklich sehr schön meiner Meinung nach. Die Felstürme sind äußerst imposant, vor allem im schönen Abendlicht.

Wir verbrachten so einige Stunden dort und fuhren dann abends weiter zu unserer Unterkunft in einem kleinen Ort namens Bluff. Das Hotel dort war sehr schön, allerdings blieben wir nur eine Nacht.

Am nächsten Morgen machten wir uns wieder auf den Weg, Ziel des Tages war Page. Wir legten einen Zwischenstop ein, nämlich am Gooseneck State Park. Dort hat man eine schöne Aussicht über einen meandernden Canyon.

Wir erreichten die Kleinstadt nachmitags und schauten uns erstmal den riesigen Staudamm dort an. Dieses Bauwerk ist wirklich beeindruckend, denn es ist 180 Meter hoch und hält natürlich gewaltige Wassermengen zurück.

Wir checkten in unser Hotel ein und genossen am Abend ein sehr gutes mexikanisches Abendessen.

Am nächsten Morgen ruhten wir uns erstmal ein wenig aus und fuhren am Nachmittag zu einem Strand am Stausee. Schon jetzt im Mai war es dort sehr heiß, dass Wasser hingegen war ziemlich kalt. Das sorgt natürlich für eine gute Abkühlung. Wir verbrachten einige Stunden dort und fuhren dann zum Horseshoe Bend, einer ebenfalls sehr bekannten Sehenswürdigekeit.

Der Horseshoe Bend ist ein Meander des Colorado Rivers. Der Fluss fließt etwa 300 Meter unter einem und die Aussicht ist natürlich grandios.

Die nächste Station, die wir dann ansteuern, ist Las Vegas. Wir fahren allerdings zuvor noch durch den Zion National Park. Dazu dann demnächst mehr.

Viele Grüße aus den USA!

Clemens

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